Die bieler Zirkusschule im Chessu.

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Philosophie

Zirkus im Chessu ist ein Ort für soziale Integration, kulturelle Bildung und individuelle Förderung.

Die Zahl der Kinder- und Jugendzirkusprojekte hat in den letzten Jahren in der Schweiz und Europa enorm zugenommen. Gründe dafür sind auf der einen Seite das Bedürfnis vieler Kinder und Jugendlicher nach sinnvoller Freizeitgestaltung: Statt nur zu konsumieren wollen die Jugendlichen sich aktiv körperlich und künstlerisch-kreativ betätigen, wozu der Theater-Zirkus mit seinem unvergleichbaren Spektrum die besten Voraussetzungen bietet. Auf der anderen Seite haben viele Pädagogen, Sozialpädagogen, Eltern und in der Jugendarbeit Tätige die besonderen Potentiale der Zirkuspädagogik sowie ihre pädagogischen, sozialen, integrativen, präventiven und therapeutischen Möglichkeiten erkannt.

Regeln, Verantwortung, Kooperation

Ohne Regeln kann eine Circusgemeinschaft nicht erfolgreich funktionieren. Das Lächeln für das Publikum, der Dank mit der ausgestreckten Hand an das Orchester, das Kompliment sind wichtige Ausrucksformen der artistischen Gemeinschaft.

Andere Regeln haben praktische Gründe. Requisiten pfleglich zu behandeln und zu lagern erhält nicht nur das Material sondern verhütet auch Unfälle. Der Schwur der Zauberer dient der Wahrung von Zaubergeheimnissen und fördert wie der gemeinsame Clownsruf das Gruppengefühl.

Erfolg durch Kooperation

Klar ist, dass ohne Kooperation und gegenseitige Hilfestellung alles schwerer ist. Der Zusammenhang zwischen Kooperation und Erfolg wird selten deutlicher als beim Training für eine Zirkus und Theater Vorstellung. Es werden Vorbehalte abgebaut, Konflikte gelöst und es entsteht ein gemeinsames Werk, in dem jeder seinen Platz hat und Verantwortung für den Anderen und das Ganze trägt.

Theater und Artistik dient uns als Medium, interessenorientiert die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle, Körpergefühl, Verantwortung und Kooperation zu fördern.


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